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Jasper / Banff Nationalpark

Jasper ist eine kleine Stadt, die mitten im Nationalpark liegt. Dieser war einer der ersten Nationalparks, der in Alberta gegründet wurde. Er grenzt im Süden an den Banff Nationalpark. Und da sind wir auf viele Reisende und Feriengäste gestossen, die etwa die gleiche Idee haben wie wir: Wandern! 🙂 Aber bei diesem Panorama, das einem gleich in Jasper empfängt, ist das ja auch mehr als verständlich! Eine weite Ebene eingekreist von unglaublich schönen Felswänden und Bergketten heissen einem bei der Einfahrt in Jasper willkommen.
Somit machten wir uns nach einer kühlen und sternenklaren Nacht mit Wanderschuhen auf zu Wanderwegen beim Pyramid Lake und Patricia Lake. Da es rund um das Städtchen viele Wanderwege gibt, haben sich die vielen Touristen auch gut verteilt. Und das durften wir alles mit vielen Sonnenstrahlen geniessen.









Die Fahrt ging auf dem Icefield Parkway im Jasper Nationalpark weiter. Bevor wir aber wieder auf den Sattel sassen, kam unerwarteter Besuch von einer Herde Hirsche beim Campingplatz vorbei. Die hatten keine Hemmungen, was die Nähe zu Zelte, Hunden oder Menschen anging!





Was sich so in unseren Pfannen so tut, ist vielleicht auch noch spannend. In der ersten Woche unserer Reise haben wir so ca. eine halbe Tasse voll Haferflocken zum Frühstück gegessen. Mittlerweile ist aus dieser Tasse eine volle Pfanne geworden. Denn damit treten wir logischerweise länger und kräftiger in die Pedale. Das ist meist genug «Brennstoff» für zwei Stunden und dann gibts wieder etwas wie ein Riegel oder eine Banane zwischen die Zähne. Am Mittag kochen wir uns ziemlich häufig eine Nudelsuppe, die in den Taschen wenig wiegt und den Magen gut füllt. Und das was uns fast am meisten erstaunt hat, ist das Kilo Gnocchi, das wir zu zweit am Abend verdrückt haben. Da dürfen dann aber das Gemüse und frittierte Zwiebeln nicht fehlen.



Wie der Name des Highways ja schon sagt, sind da einige Gletscher auf dem Weg zu bestaunen. Da lassen wir einfach mal die Bilder sprechen…





























Zum Mosquito Campground kamen dann Chris, Moni, Emilie und Rocky von Exshaw uns frühzeitig entgegen, denn ein längerer Besuch bei ihnen zu Hause war schon von Beginn weg geplant. Chris versuchte sich auch auf dem Bike von Tom. Sie haben Tom in der Schweiz kennengelernt und viel Zeit in der Vergangenheit in Kanada zusammen verbracht. Sie haben nun ihr eigenes Unternehmen The Rocky Bean Co., das sehr guten Kaffee sowie unverschämt gute Backwaren in ihrem VW T2 anbietet.



Die Fahrt ging am nächsten Morgen weiter in Richtung Lake Louise zu den vielen vielen anderen Reisenden und dann weiter nach Banff. Da besuchten wir Erwin Widmer und Albert Moser. Erwin liess uns in seiner gemütlichen und warmen Cabin übernachten und Albert verwöhnte uns mit einem fast schon königlichen Frühstücksbuffet. Diese beiden Herren lernte Tom im Jahr 2010 kennen, als er im Beaujolais als Koch den Löffel schwingte.





Nun sind wir für einige Tage bei Chris und Moni in Exshaw zu Gast und verbringen die Tage mit der Familie und einmal ohne Fahrrad. Zusammen haben wir die Wanderung zum Tent Ridge unternommen und eine unglaublich schöne Aussicht auf dem Pass genossen.














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2 Comments

  1. Syb August 30, 2019

    Saluti Zäme, schpannend vo nech z’läse u die schöne Fötteli dörfe gniesse!
    Merci für d’Poschtcharte… sin hanget näbe de Prodschiits 🙂
    Härzlech, Syb

    • admin September 9, 2019 — Post Author

      Salutti Syb
      Sehr gerne geschehen! Schön verfolgst du uns und bist mit uns auf unserer Reise! =)
      Liebe Grüsse und guten Start in die Woche,
      Aurelia und Tom

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